Angeschaut: Goodbye Deponia

Neben Blackguards, einem Titel dessen „Angeschaut“ ihr weiter unten auf unserer Seite finden könnt, führte Daedalic Entertainment auch das Spiel Goodbye Deponia, die Fortsetzung der Deponia-Point-and-Click-Adventures, im Gepäck mit und uns vor.

Wie schon in den ersten beiden Teilen der Serie schlüpft man in die Haut des egomanischen Rufus, der eine überspitzte Verkörperung Pokis, des Entwicklers von Deponia, darstellen soll. Das Spiel knüpft nach einem der üblichen von Poki eingesungenen Titelsongs nahtlos an den Vorgänger an. Das soll jedoch auch Nichtkenner der Serie keinesfalls abschrecken, da das erste Kapitel des Abenteuers dem Spieler einen knappen Überblick über die vorhergegangenen Ereignisse darbietet, allerdings ohne Spieler, die sich bereits voll im Bilde befinden, zu langweilen.

Nach den Ereignissen aus Chaos auf Deponia befindet sich der Planet nun nur noch Stunden von der Sprengung entfernt, und Rufus besitzt die Datasette mit den Aufstiegscodes, die benötigt werden, um nach Elysium zu entkommen und den Planeten vor der Sprengung zu retten. Bösewicht Cletus bemerkt zur gleichen Zeit, dass er im Besitz der falschen Datasette ist, und nimmt sofort die Verfolgung auf. So beginnt die irre Hetzjagd um die Aufstiegscodes von neuem, und der Spieler darf sich mit den Launen von Rufus plagen. Doch diesmal wird das Ego des beinahe liebenswürdig-trotteligen Rufus noch ein wenig vergrößert, denn er hat mit seinen halsbrecherischen Aktionen einen Fan gewonnen, der selbstverständlich nur Öl in das lodernde Feuer des Selbstbewusstseins kippt.

Neben dem Fan sorgt auch noch Rufus selbst in dreifacher Ausführung dafür, dass seine Charakterzüge noch etwas deutlicher zum Vorschein treten. Im Verlauf des Spiels klont sich der selbstverliebte Spinner und der Spieler darf sich ab diesem Zeitpunkt mit dreimals Rufus herumschlagen, die alle genauso denken wie der echte Rufus. Das schlägt natürlich auch im Gameplay durch, denn die drei müssen zusammenarbeiten um Rätsel zu lösen und können sich Items zustecken. Dem Spieler wird hierbei erlaubt sich auszusuchen mit welchem der Rufi er gerade agieren möchte, insofern er denn einen Weg findet dadurch voranzukommen.

Im Zusatz zu den neuen Gameplayfeatures und netten Geschichten rund um Rufus kann das Spiel auch mit ein paar knallharten Fakten aufwarten: Der Titel soll umfangreicher als seine beiden Vorgänger sein, denn schafften die ersten beiden Titel der Serie gerade einmal vier Kapitel insgesamt, so gibt es in Goodbye Deponia alleine schon fünf Kapitel. Auch höchst interessant zu hören ist, dass das Spiel für den Musiker Cowboy Dodo mit einer echten Starbesetzung aufwarten kann. Niemand geringeres als Smudo nahm sich der Aufgabe an, einen Tophit, den Cowboy Dodo im Spiel hat, einzusingen. Es wird also noch einmal spannend auf Deponia.

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