Geforce GTX 980 Zotac

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Ich habe die Geforce GTX 980 von Zotac jetzt gut seit einem halben Jahr und bin mit ihr mehr als zufrieden. Die Geforce GTX 980 ist mittlerweile ab 573 € erhältlich, aber lohnt sich dieser Preis auch?

 

Hohe Taktmöglichkeit und viel Speicher sind wohl die Hauptgründe ihrer Leistung

Die Taktfrequenz ist wohl eine der  höchsten der bisherigen Zotac Grafikkarten. Die 2.048 auf dem Chip eingepflanzten Stream-Prozessoren arbeiten mit 1.291 Megahertz. Der Speicher ist mit 4.096 Megabyte (Typ: GDDR 5) ein wirklicher Gigant unter den Grafikkarten und selbst das Interface für den Datenaustausch zwischen Grafikchip und Speicher ist mit 256 Leitungen mehr als ausreichend ausgelegt. Die maximalen Übertragungsraten sollen laut Nvidia bei über 200 Gigabyte pro Sekunde liegen , das nutzt im Moment aber leider noch kein Spiel aus.

 

Laut oder leise ? Ist wohl eine der meist gestellten Fragen

Die Grafikkarten-Lüfter sind unter Volllast zu hören, etwa in aufwendigen Spielszenen mit vielen Interaktionen zur selben Zeit. Aber die Karte blieb in diesen Situationen im Vergleich zu anderen Karten mit 48 Dezibel überraschend leise. Und während die Kontrahenten selbst bei Internet- und Office-Anwendungen noch zu hören sind, verursachte die Zotac mit 36 Dezibel einen nur geringen Geräuschpegel.

 

Grafikleistung ?

Nvidia will aber nicht nur an der Temposchraube drehen sondern auch die Bildqualität soll von den neuen Maxwell-Chips profitieren. Dafür sorgen laut Hersteller Techniken wie Dynamic Super Resolution (DSR), Multi-Frame Sampled Anti-Aliasing (MFAA) und Voxel Global Illumination (VXGI). Doch was steckt eigentlich hinter den kryptischen Begriffen? Wir erklären es hier:

Dynamic Super Resolution (DSR)
Nvidia will mehr Bildschärfe per „Dynamic Super Resolution“ (DSR) erreichen.
Damit rendern Maxwell-Chips Spiele zum Beispiel in 4k-Auflösung mit 3.840×2.160 Bildpunkten (Pixeln) und skalieren sie anschließend per 13-fachem Gauss-Filter auf die native Auflösung des Notebook-Displays, etwa Full-HD (1.920×1.080 Bildpunkte), herunter. Nvidia verspricht mit DST eine sehr scharfe Wiedergabe von Spielen.

Multi-Frame Sampled Anti-Aliasing (MFAA)
Hässliche  Kanten von Objekten in Spielen vermeidet seit Jahren die Technik Antialiasing. Diese verbraucht jedoch viel der Leistung des Grafikchips. Insbesondere dann, wenn der Grafikprozessor Bildpunkt für Bildpunkt neu berechnen muss. Mit „Multi-Frame Sampled Antialiasing“ (MFAA) variieren Maxwell-Chips die Anti-Aliasing-Berechnungen quer durch einzelne Bildpunkte oder gar durch mehrere Pixel. Danach erzeugt ein Synthesefilter die bestmögliche Bildqualität. Vorteil: Laut Nvidia arbeitet dieses Verfahren schneller und effektiver als herkömmliches Antialiasing. Der Grafikchip hat so mehr Ressourcen für andere Berechnungen.

Voxel Global Illumination (VXGI)
Realistische Beleuchtungen und Reflexionen von Gebäuden oder auf Figuren und Objekten in Spielen ist nicht nur schwierig umzusetzen, sondern verlangt auch jede Menge Leistung vom Grafikchip. Damit soll dank „Voxel Global Illumination“ (VXGI) Schluss sein. Nvidia will mit dieser Technik die exakte Darstellung indirekter Beleuchtung inklusive Lichtstreuungen, Spiegelungen und Reflexionen im Spiel sicherstellen.

FPS (Frame per Seconds) Bilder pro Sekunde

Und wie viel FPS bekommt die GTX 980 nun hin? Im Test lieferte die GTX 980 mit verschiedenen Spielen unterschiedliche Ergebnisse so z.b bei Counter Strike Globel Offensive (CS:GO) durchschnittlich 90-100 Bilder pro Sekunde in Full-HD zum Bildschirm ,so schnell war noch keine andere meiner Grafikkarten im Test. Kurz zu meinem System mit dem der Test gemacht wurde Windows 7 Ultimate 64-bit ,Intel i7 5930k @ 3.5Ghz ,16GB Ram @1223MHz ,ASUSTeK COMPUTER INC. X99-A (SOCKET 2011).

Stromschleuder ?

So viel Power hat einen Preis: Die GTX 980 verbraucht ziemlich viel Strom. Unter Volllast nutze das komplette Testsystem 263 Watt aus der Steckdose. Zum Vergleich: Ist die Karte weniger gefordert, etwa bei Internet- und Office-Anwendungen, begnügte sich das Testsystem mit nur 58,8 Watt.

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